Vorwort von der Autorin
Es gibt Geschichten, die nicht einfach nur erzählt werden – sie geschehen. Sie atmen zwischen den Zeilen, und man kann sie beinahe fühlen, als wären sie mehr als Worte.
Dies ist die Reise von Sophie. Eine junge Frau, die den Mut hat, dort hinzusehen, wo andere weglaufen würden: ins Herz des Unbekannten.
– Anisa Harting
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– Die zweite Nacht
Heute schreibe ich mit zitternden Händen.
Vielleicht vor Kälte, vielleicht vor etwas anderem.
Ich, Sophie, habe mein Versprechen gehalten: Ich bin zurückgekehrt, in die gleiche Straße, denselben Nebel, dieselbe Stille.
Doch diesmal war nichts so wie gestern.
Schon nach wenigen Schritten spürte ich, dass die Dunkelheit lebendig war. Sie bewegte sich – nicht so, wie Schatten sich normalerweise bewegen. Sie folgten mir, als wären sie neugierige Tiere. Meine Ohren fingen Geräusche auf, die gar nicht da sein dürften: Schritte, obwohl niemand da war. Ein Lachen, leise, aber kalt.
Und dann fand ich es:
Ein Stück Papier, halb in eine Ritze zwischen zwei Pflastersteinen gedrückt. Kein Name, keine Adresse, nur ein Satz:
„Komm tiefer, wenn du wissen willst, wer wir sind.“
Wer wir?
Ich habe keine Antwort – nur dieses Ziehen in meiner Brust, dass ich weitergehen muss, egal, wie gefährlich es sein mag.
Ich weiß, dass ich etwas aufgedeckt habe, das mich nicht mehr loslassen wird.
Dies ist erst der Anfang.
– Sophie

Mutig mutig! Wie geht es weiter?
Du Unbekannter, du treibst mich dazu, früher zu schreiben, als ich dachte, früher, als geplant war.
Sorry! Ich bin halt ein neugieriger 😉
Sorry! Ich bin halt neugierig 🧐